Session 74


Session Datum: 2025-11-29

Tuma und Hellios finden sich nach einer Fahrt durch die übel-riechenden Abwasserkanäle in einem Reservoir wieder. Dort treffen sie auf Gimli Hendrix, welcher Hellios den Weg aus dem Verlies zeigte.

Zu dritt machen sie sich auf den Weg zurück zur Zivilisation. Der Gang scheint sich endlos zu strecken, bis sie schließlich ein Hämmern vernehmen können und einen Funkenschlag sehen können.

Hellios geht vor und findet dort den Teufel Belphegor in einer seltsamen Werkstatt vor. Er bastelt an einer hochkomplexen Uhr, bestehend aus Knochen und Eisen. Hellios versucht zu verhandeln, der Teufel ist mit dem bestehenden Deal zufrieden und will nur in Hellios Unwohlsein baden. Belphegor dreht die Zeit ein paar Minuten nach vorne und besiegelt somit das Schicksal derer, die im Verlies zurückblieben.

Gimli geht mit den beiden zu seiner Unterkunft, dem Güldenen Schwan. Die oberirdische Taverne macht nicht viel her und die sehr maskuline Bardame kann den dreien ein einzelnes Zimmer anbieten.

Nach den letzten anstrengenden Tagen genehmigt sich die Party eine ausgiebige Rast und bereitet sich auf das weitere Abenteuer außerhalb von Gratek vor.

Während ihrer Rast schafft es Tuff Wellwalk, ein Gnom aus dem strahlenden Wald, mithilfe eines speziellen Kompass, sie aufzuspüren. Er schließt sich der Gruppe an und teilt gemeinsam mit Gimli seine Geschichte.

Nachdem ausreichend Equipment besorgt ist, statten die Gefährten Thiemon Retl’Zar einen Besuch ab um ihm das Drachenblut zu überreichen. Der Hardcore-Kapitalist gibt ihnen die vereinbarten 15.000 Gulden und macht sich bereit für seine Verwandlung.

Auf dem Weg aus Gratek denken Tuma und Hellios über ihre bisherige Reise nach und teilen ihre Geschichten mit Gimli und Tuff. Gimli untermalt die Szenerie mit einem Song auf seiner Panflöte.

In der Nacht des ersten Tages schaffen es die 4 einen Troll mit einem seltsamen Amulett zu vernichten und Hellios nimmt dieses an sich. Eventuell kann es ihm einen Ausweg aus dem Deal mit dem Teufel schaffen.

Am zweiten Tag schicken sie Ron Riesenwiesly nach Orchida. Das Terrain ist zu felsig um mit dem Karren noch wirklich voranzukommen. Tuma ist beschäftigt damit, ein paar Heiltränke zu brauen. Tuff unterhält die Gefährten abends mit schlechten Flachwitzen.

Der dritte Tag wird rastend verbracht, da das Wetter eine sicher-navigierte Reise nicht zulässt.

Am vierten Tag der Reise navigiert Gimli hervorragend Richtung Norden, jedoch regnen bald riesige Steine auf die Gruppe hinab. Einige der mannshohen Steine schaffen es die Helden zu streifen und zwingt sie in Deckung.

Tuff verwandelt sich in einen riesigen Greifvogel und fliegt nach vorne um die Herkunft der fliegenden Steine zu ergründen. Er sieht eine Gruppe von Riesenkindern welche wohl das Spiel “Wer-kann-den-großen-Stein-am-weitesten-Werfen” spielen. Tuff ermahnt die Kinder aufzuhören, wegen seiner Körpergröße wird er von den Riesen aber als niedlich empfunden.

Da die Steine nun nicht mehr herabregnen, schließen die restlichen drei zu Tuff auf und Hellios lässt einen Brüller los, der die Kinder verschreckt. Zu viert schreiten sie in das große Dorf der Riesen, auf der Suche nach dem König.

Gimli macht mit einem heiteren Lied auf seiner Panflöte einige Krieger auf die Gruppe aufmerksam, welche die Gruppe freundlicherweise direkt zu König Milthrack bringen um ihn dort spielen zu lassen.

Der Riesenkönig frönt dem Hedonismus und ist begeistert von Gimlis Künsten. Als es jedoch um das Thema geht, etwas gegen die sich ausbreitende Krankheit zu tun, winkt er ab. Er scheint nicht interessiert zu sein an ernsteren Dingen. Nach einigem Hin-und-Her bittet er seinen Mundschenk Jerlach die Gruppe nach draußen zu bringen.

Jerlach nimmt mit der Gruppe ausreiß und erzählt ihnen von seinem Dilemma. Milthrack erschien hier kurz bevor sein Vater Thommen Himmelträger, der König, verstarb und übernahm als Thommens Bruder das Königsamt. Jerlach scheint der Einzige zu sein, welcher sich nicht von Milthrack verzaubern ließ.

Jerlach bringt die Gruppe zu einem alten Wandgemälde an einer Felswand. Dort wird gezeigt, wie die Shir’au den Riesen ein Geschenk in Form eines Amuletts machten, welches fortan immer der Riesenkönig trug. Dieses Amulett trägt Jerlach um den Hals.

Jerlach bittet die Gruppe in das Endtal zu gehen um dort eine Möglichkeit zu finden den Bann zu brechen welcher die anderen Riesen gefangen hält.