Session 76


Session Datum: 2026-02-21

Nach acht Stunden Schlaf im Speisesaal der Universität Skoldvind und einer weiter andauernden Nacht untersucht die Gruppe das Planetarium der Universität, wo das Portal nach Risia geöffnet wurde.

In der Mitte des Raums hat die magische Druckwelle des nun geschlossenen Portals den Boden teilweise zerstört. Die Überreste eines Shir’au in dicker Wintermontur liegen in Richtung der Tür. Getötet wurde der Shir’au wohl durch den Dolch, der immer noch in seinem Rücken steckt und den Tuff an sich nimmt. Tuff erkennt, dass der Dolch von Kobolden gefertigt wurde, die vermutlich Anhänger des Drachens im Tal sind.

Gimli nimmt sich die dicke Wintermontur und bemerkt, dass die Rune Ild (Feuer) in die Jacke eingestickt ist. Währenddessen findet Tuma eine Zauberrolle für einen Orakelzauber, Hellios sucht im Planetarium vergeblich nach Informationen zum Meisterjäger und Tuff entdeckt weitere Forschungsmaterialien für die Reise nach Risia und Ildskod, „die schützende Wärme“ - die Hand eines Magiers, welche mit Runen besetzt ist und auch an den kältesten Orten einen warmen Zufluchtsort bietet.

Weiter geht die Untersuchung in der Bibliothek. Hier findet Hellios endlich ein Buch, in dem er weitere Informationen zum Meisterjäger finden könnte: Kuriose Brautechniken und obskure Hefesorten. Tuma findet ein Schmuddelbuch mit dem Titel Heiße Zapfen im kalten Tal.

Gemeinsam findet die Gruppe ein umfassendes Werk über die Runen der Riesen, aus dem sie die Wirkung und Bedeutung aller Runen sowie der Wetterrunen lernen können. Weiter flattert ein kleiner Notizzettel aus dem Runenlexikon. Der Zettel beschreibt den Verbleib der Runen Leben und Reise sowie die kollektive Reise der Shir’au nach Risia.

Bevor der Abstieg in die Ahnengräber beginnt, durchsucht die Gruppe noch die Zauberkammer der Akademie. Der Raum scheint von Gnollen verwüstet worden zu sein, und die wertvollsten Gegenstände wurden bereits entwendet.

Hellios und Tuff werden jedoch beide fündig: Hellios entdeckt einen Beutel mit magischen Bohnen, und Tuff findet einen braunen Trickbeutel, mit dem sich Tiere beschwören lassen. Tuff bastelt sich mit wenig Erfolg eine metallische Halskrause, um sich vor den Vampiren zu schützen.

Der Eingang zu den Ahnengräbern befindet sich im südlichsten Teil der Stadt, am angrenzenden Berg. Der Tunnel nach unten ist zunächst fein gemauert; dort, wo die schützende Barriere über Skoldvind endet, hat sich jedoch die kalte Natur breitgemacht. Tuff fällt nicht nur das Eis auf, sondern auch eine spinnennetzartige Substanz, die die Wände bedeckt. Er zieht einen Schwarzbären aus seinem Trickbeutel und lässt ihn vorangehen.

Trotz Fackel und anführendem Schwarzbären geraten die Helden in das Netz einer Gruppe Frostspinnen. Die Situation verkompliziert sich durch einen Gallertwürfel, der Tuma fast erstickt und Gimlis Arme verbrennt, als dieser sie aus dem Würfel zieht. Hellios wird durch die Spinnennetze fast unbeweglich, schafft es aber dennoch, einige der Biester zu erschlagen. Tuff wird von mehreren Spinnen umzingelt, kann sich jedoch mit dem kalten Steinboden unter sich verschmelzen – nur sein Skalp bietet noch Angriffsfläche.

Tuma verbrennt große Teile des Gallertwürfels mit einem mächtigen Sonnenstrahlzauber, und Tuff gibt ihm mit ein paar geschwinden Stichen seines Rapiers den Rest. Notorious D.O.G. zerfetzt die letzte Spinne wie ein altes Hundespielzeug.