Session 77
Session Datum: 2026-04-11
Nach dem Kampf mit den Spinnen kümmern sich alle zuerst um ihre Wunden. Tuma beschwört ihren Familiar als Fledermaus und erkundet damit tiefer in die Höhle hinein. Sie findet ein Spinnennest mit vielen Spinneneiern und einer dicken Eiswand dahinter. Weiter in Richtung Süden findet sie einen Raum, in der eine alte Statue steht und ein Insekten-artiger Humanoid fluchend an einer Wand kratzt.
Gimli grüßt das insektoide Wesen, welches Tuma bei näherer Betrachtung als einen Eis-Teufel identifizieren kann. Sein Name ist Gornagath und er ist aufgrund eines fehlgeschlagenen Deals an diesen Raum gebunden und muss die Ahnengräber der Shir’au bewachen.
Gornagath zeigt der Gruppe den Weg in die Gräber und erzählt ihnen was der Schlüssel ist im Gegenzug dafür, dass sie ihm eine Smaragd-Statuette von sich selbst aus den Gräbern bergen, sie ist es, die ihn hier bindet. Sie sollte sich im Grab von Meraglurat befinden.
Um die Tür zu öffnen, wird die Rune Venn (Freund) benötigt. Tuff schlägt vor, die Rune aus dem leuchtenden Stein der Götter-Statue in diesem Raum herzustellen. Tuff und Hellios versuchen sich beide daran, Tuff aber ohne Werkzeug und Hellios mit Werkzeug welches Tuff gehört. Hellios schafft es, die Essenz der Rune Venn perfekt einzufangen.
Die Tür beinhaltet auch die Überschrift “Wenn die Kinder der Sonne Skoldvind streifen, komm voran Freund, tritt ein”. Während die Gruppe auf den Tagesanbruch wartet, durchsuchen sie zuerst noch ein wenig die Höhlen und streifen schließlich durch Skoldvind.
In Skoldvind findet Tuma Zutaten für einen Versteinerungstrank, welchen sie auch sogleich zu brauen beginnt, Gimli findet eine kleine Flasche Meisterjäger und Tuff findet Zeichen von druidischer Aktivität bei einem kleinen Salzwasserteich. Hellios entdeckt unterdessen mehr über die Geschichte zum Meisterjäger.
Nach Tagesanbruch zieht die Gruppe zurück in die Höhle und können dort die alte Steintüre zu den Ahnengräbern öffnen. Ein Raum, erhellt mit weißem Licht erzählt die grobe Geschichte der Shir’au und leitet den Weg in den tiefen Grabschacht. Im Schacht nach unten und nach oben herrscht beinahe komplette Finsternis. Tuff beschwört ebenfalls eine Fledermaus und der Schacht wird von oben bis unten gescoutet.
Auf der Suche nach einem weiteren Ein-/Ausgang wird Tuffs Fledermaus von etwas großem mit einem Happen verspeist, zuvor kann sie jedoch den Abschnitt des Schachts finden, in dem Meraglurat begraben liegt. Mit einem Federfall Zauber gleitet die Gruppe sanft nach unten. Sie befinden sich in einem größeren Abschnitt, welcher knöchelhoch mit dichtem Nebel bedeckt ist.
Tuff und Hellios fallen ein paar ungewöhnliche Geräusche auf und Tuff schießt auf gut Glück in die Finsternis. Tatsächlich trifft er einen rot leuchtenden Ghul und drei weitere springen aus den Schatten. Mit den Ghulen wird kurzer Prozess gemacht, jedoch explodieren die leuchtenden Untoten in Feuerexplosionen und setzen damit vor allem Gimli ziemlich zu.
Der letzte Ghul wird mit Gimlis geworfenem Rapier im linken Auge und mit einem Pfeil von Hellios in seinem rechten Auge zur Strecke gebracht.
Beim Näherkommen zu Meraglurats Grab kann Hellios die Gruppe vor einer Pfeilfalle warnen und den Mechanismus entdecken, welcher die letzte Tür vor ihrem Ziel verschließt. Es handelt sich dabei um eine Druckplatte, welche sich in einer Grube über ihnen befindet. Die Druckplatte wird mit Bauschutt und Kreaturen hinabgedrückt, welche durch die goldene Umrandung der Grube in einen augenscheinlichen Goldschatz verwandelt wurden.
Mit einem beschworenen Riesenwiesel testet Tuff die tödliche Falle und mit Tumas magischer Riesenhand, wird die Grube schlussendlich geleert. Die Tür zu Meraglurats Grab öffnet sich für die Gruppe. Im ersten Raum der Grabstätte finden sie die Errungenschaften von Meraglurat Minrot, dem hellsten Stern der Shir’au. Er war federführend in der Entwicklung der Teleportationskammern und die Inspiration für die Reise nach Risia.
Tuff schickt sein Rieselwiesel nach vorne durch einen Gang mit 12 Statuen diverser Shir’au Persönlichkeiten. Als das Wiesel das Ende des Ganges und damit die nächste Tür erreicht, ertönt eine donnernde Stimme im Grab. Meraglurat scheint erwacht zu sein und verlangt zu Wissen, wer sein Grab heimsucht.
Tuma nimmt sich zusammen und positioniert sich geschickt als würdiger Gesrpächspartner für Meraglurat. Ihre Titel, bisherigen Errungenschaften und Ehrlichkeit scheinen dem Shir’au zu gefallen. Überzeugt von Tumas Authentizität überlässt er ihr die Rune Liv (Leben) und teilt ein wenig von seinem Wissen. Die Smaragd-Statuette von Gornagath ist er jedoch nicht gewillt aufzugeben, jedoch kann Tuma mithilfe ihrer Fabrikations-Schriftrolle ein Fake der Statuette herstellen.
Meraglurat öffnet auch den Weg in die Teleportationskammer neben seinem Grab und gibt der Gruppe bekannt, dass auch in Skoldvind eine solche Kammer existiert.
Bevor Meraglurat weiter ruht, warnt er die Gruppe noch vor Gornagath und gibt weitere Informationen zum Meisterjäger bereit.